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Ainmillerhaus

Ainmiller Haus

Das dreigiebelige Haus der Brauerei Ainmiller in der oberen Altstadt.

Joseph Bals ließ 1846 die Fassaden der drei Häuser zu einem einheitlichen Ganzen zusammenziehen. Als 1859 die Häuser in den Besitz des Brauers Max Ainmiller kamen, einem Sohn eines Münchner Glasmalers, hatte dieser sehr viel Sinn für das Aussehen seiner Häuser. Er ließ 1880 von Professor Hauberrisser, dem Erbauer des neugotischen Münchner Rathauses, die Fassaden in der heutigen Gestalt umbauen. Man kann nicht sagen, dass die teilweise verachtete Bauperiode der Neugotik hier etwas Schlechtes geschaffen hat, ist es doch eines der repräsentativsten und vornehmsten Bürgerhäuser der Stadt Landshut. 1890 kam es in den Besitz des Brauers Eugen Fleischmann. Im Jahre 1923 wurde seine Brauerei mit der Kollerschen Brauerei zur der Aktiengesellschaft Landshuter Brauhaus Koller/Fleischmann vereinigt. Die alten Brauereigebäude im Hof des stattlichen Anwesens wurden im Jahre 1882 abgerissen.

Text: Das alte Landshut; Hornung/Weber; Rauten Verlag Hanskarl Hornung - 1982
Foto: Fotoli